
Denkmal für die Opfer eines Todesmarsches in Vilsbiburg, USHMM, Washington DC
Landshut - om (14.03.2025) Am Donnerstag, 27. März, hält der Historiker Ulrich Fritz um 19 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule Landshut im 3. OG einen Vortrag zum Thema "Todesmärsche" im Raum Landshut. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges räumte die SS die Konzentrationslager. Tausende Häftlinge wurden auf Todesmärschen quer durch Deutschland getrieben, auch durch Bayern und Landshut.
Der Vortrag ordnet die Todesmärsche in die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager ein und befasst sich vor allem mit dem Geschehen im Raum Landshut. Ulrich Fritz ist Historiker und Experte für die Geschichte der Konzentrationslager in Bayern. Er leitet aktuell die Geschäftsstelle des Beauftragten der bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in München. Der Vortrag ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe "80 Jahre Frieden - Perspektiven auf das Jahr 1945 in Landshut" und eine Kooperationsveranstaltung der Museen der Stadt Landshut mit dem Stadtarchiv und der VHS.

