Landshut - pm (25.07.2026) Die große Resonanz auf die Ausstellung „1826–2026 – 200 Jahre Abschied von Landshut – Das Moosburger Graduale zu Gast in der Zisterzienserabtei Seligenthal“ machte eine Verlängerung möglich: Nach Rücksprache mit der Bibliothek (UB) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und dem Kloster Seligenthal ist die Ausstellung auch noch am Sonntag, 26. Juli, von 12.30 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Zugang über die Klosterkirche Seligenthal.
Die Schwestern des Seligenthaler Konvents ließen die Gesänge des Mittelalters erklingen. - Fotos Petra Möllerfrerk
„Die große Resonanz hat uns sehr gefreut. Umso schöner ist es, dass wir den Besucherinnen und Besuchern dank der Unterstützung der Universitätsbibliothek der LMU München auch noch am 26. Juli mit dem Moosburger Graduale ermöglichen können“ , freut sich Kuratorin Petra Möllerfrerk.
Damit erhalten Interessierte die Gelegenheit, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Musikhandschriften aus nächster Nähe zu erleben. Das Moosburger Graduale, entstanden im 14. Jahrhundert, zählt zu den herausragenden Zeugnissen der liturgischen Musik- und Buchkultur des Mittelalters. Mit seinen kunstvoll gestalteten Initialen, den gregorianischen Gesängen und seiner außergewöhnlichen Überlieferung bietet es faszinierende Einblicke in die Glaubens- und Musikkultur seiner Zeit.
Heute, Samstag 25.7.), war Dr. Sven Kuttner, stellvertretender Leiter der Bibliothek der LMU München, persönlich in der Ausstellung anwesend sein und stand für Gespräche rund um die Handschrift, ihre Geschichte und ihre wissenschaftliche Bedeutung zur Verfügung.

