Die Preisträgerinnen und Preisträger des 63. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“. - Foto Stadt Landshut
Landshut - pm (05.02.2926) Beim 63. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der im Januar in der Musikschule stattgefunden hat, haben sich wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler sehr erfolgreich beteiligt. Alle Talente ab zehn Jahren, die mit 23 bis 25 Punkten ausgezeichnet wurden, haben jetzt ein besonderes Ziel vor Augen: Sie nehmen am Landeswettbewerb in Bamberg teil, der ab 27. März stattfindet.
„Am meisten haben uns die vielen Vorspielgelegenheiten und das Feedback dazu geholfen, uns gut vorzubereiten“, resümierten die Musikerinnen des Blockflötenquartetts um Maria Vilsmeier nach der erfolgreichen Wettbewerbsteilnahme. Viel Konzentration, Geduld und regelmäßiges Üben sei notwendig gewesen, um so weit zu kommen. Neben den Holzbläserensembles fanden die Wertungsspiele auch in den Kategorien Klavier solo, Harfe solo, Drum-Set (Pop) und Gesang in den Räumen der Musikschule statt. Junge Instrumentalisten aus den Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau, Kelheim und Straubing-Bogen wurden beim Regionalwettbewerb von Fachjurys bewertet. Bei einer Punktzahl von 21 und mehr Punkte gab es einen ersten Preis.
Zahlreiche Schüler der Musikschule haben hervorragend abgeschnitten, nicht zuletzt, weil sie von ihren Lehrkräften mit großem Engagement und viel Fachkompetenz vorbereitet worden waren. „Meine Lehrerin hat mir die Teilnahme vorgeschlagen, und ich habe gern mitgemacht, weil ich so ein Ziel zum Üben hatte“, erzählt die elfjährige Sängerin Julia Hausperger, die erstmals dabei war. Nach Abschluss des Regionalwettbewerbs sind sich alle Teilnehmer einig: Neben der großen Freude über die ersten Preise sei die Vorbereitungszeit das Wichtigste gewesen. Auf ein Ziel hin üben, Motivation und Schwung spüren, große Fortschritte erzielen und mit Auftritten Bühnenerfahrung sammeln seien die schönsten Erfahrungen.
Die Konkurrenz im Fach Klavier war mit knapp 40 Teilnehmern besonders groß. Die jüngste Preisträgerin war die siebenjährige Antonia Scholler (23 Punkte), Schülerin von Olena Vogel. Gleich sieben erste Preise gab es für die Klavierklasse von Tanja Wagner: In der Altersgruppe II für Minh Anh Huynh und in der AG III für My Anh Dinh (jeweils 23 Punkte). Bei den 16- bis 17-Jährigen waren Veronica Vilsmeier (21 Punkte), Tibo Siebert (23 Punkte) und Michael Adolf (24 Punkte) erfolgreich. Charlotte Frohnholzer (neun Jahre) und Lea Marie Werner (14 Jahre) freuten sich über die Höchstpunktzahl 25. Dieser Coup gelang auch den beiden Harfenschülerinnen von Irmgard Gorzawski: 25 Punkte für Theresa Marie Hadersdorfer (9) und Johanna Ringert (11). Philipp Ebert (21 Punkte) und Justus Schilling (23 Punkte), zwei Schüler von Albert Kraheberger, gewannen am Pop-Drumset erste Preise.
Erdmuthe Spiecker hatte zwei junge Gesangstalente vorbereitet: Die Geschwister Julia und Benedikt Hausperger erhielten für ihren Vortrag 23 beziehungsweise 21 Punkte. Neben den Solisten wurden auch zwei Blockflötenensembles mit 24 beziehungsweise 22 Punkten ausgezeichnet: Maria Vilsmeier, Semina Curelusa, Ida Schuster und Valentina Saitta sowie Helene und Emma Matthiesen, Leni Englert und Theresa Völlner. Ihre Lehrerin Monika Wimberger betont die Besonderheiten der Ensemblearbeit: „So ein Quartett wächst während der intensiven Vorbereitungszeit zusammen, die Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen und arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin.“
Ein Auftritt in der Solowertung erfordert hingegen besonders viel Mut, Selbstbewusstsein und Bühnenpräsenz. Der 16-jährige Pianist Michael Adolf hat nach dem Wettbewerb das Gefühl, dass er jetzt besser Musik mache. Er freut sich auf den anstehenden Landeswettbewerb und will „auf Perfektion weiter üben“. Dort einen Preis zu gewinnen wäre ein Riesenerfolg. Die Ziele der Musikschüler reichen von „einfach dabei sein“ bis „ich träume von einer Teilnahme am Bundeswettbewerb“. Dafür müssen sich die jungen Talente gegen die starke Konkurrenz aus ganz Bayern behaupten und die Höchstwertung erzielen.

