Landshut - pm (03.09.2026) Es ist wieder soweit – am Sonntag, 13. September, öffnet das Bauzunfthaus Landshut wieder seine Türen zum „Tag des Offenen Denkmals“ von 10 bis 16 Uhr für alle interessierten Besucher. Das Motto zum bundesweiten Tag des Offenen Denkmals lautet 2026: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“
Programm:
Führungen durch das historische Brunnenhaus:
Um 11 Uhr und 15 Uhr von Architektin Claudia Geilersdorfer und Alfons Empl, Dauer je ca. 45 bis 60 Minuten.
Mitglieder des Vereins Bauzunfthaus Landshut e.V. führen durch das vorbildlich sanierte Gebäude, das in seiner früheren Nutzung der Wasserversorgung der Landshuter Altstadt gedient hat. Besichtigt werden können dabei der Wehrgang und die Schusterwerkstatt im Dachboden. Die Schmiedewerkstatt ist in Betrieb und der Kunstschmid Leander Wennige erklärt sein Handwerk.
Restaurator Alfons Empl erläutert alte Handwerkszeuge und erklärt aus seiner Praxiserfahrung heraus die Rolle des Restaurators im Bereich der Denkmalpflege.
Präsentation im Versammlungsraum:
Um 12.30 Uhr erfolgt eine Präsentation der neuesten Ausgabe der historischen Kunstdruckkalender-Reihe für das Jahr 2027 mit dem Landshuter Thema:
"Blickpunkte - Kunst im öffentlichen Raum" mit dem Kalenderteam um Fotograf Toni Ott, mit Gerhard Tausche, Dr. Mario Tamme, Max Tewes M.A., Hans Wallner, Rita Stauner, Dr. Wolfgang Rödl und Sieglinde Brams.
Stadtheimatpfleger Gerhard Tausche wird mit einem kurzen Vortrag den Kalender vorstellen und in das Thema einführen.
Einige Exemplare des beliebten Kalenders können an diesem Tag erworben werden. Mitglieder können ihr Exemplar abholen.
Motto: Das historische Brunnenhaus bietet gleich mehrere Ansatzpunkte zum diesjährigen Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.
Zum einen verfügt das Denkmal über einen Stadtmauerturm und einen wiederhergestellten Wehrgang, die besichtigt werden können.
Neben diesen ehemaligen Verteidigungsanlagen diente das Gebäude als „Altes und Neues Brunnenhaus“ der Wasserversorgung der Stadt Landshut.
Bis 1898 war es Verteilerstation, bevor es bis 1978 für Wohnzwecke genutzt wurde. Nach der Sanierung durch die Stadt Landshut von 1978 – 1984 unter der Federführung von Joseph Königseder zeugen noch heute der gemauerte Gang der sog. Brunnenhausleitung von 1870, die ehemalige Radstube und der 12 m tiefe Brunnenschacht von ihrer ehemaligen Funktion als Brunnenhaus.

