
v. l.: Simon Neudecker, Johannes Neuner, Eduard Haselbeck, Alois Luger, Albert Kopler, Heribert Dettenkofer, Maximilian Gumplinger, Johann Lemanczyk, Helmut Hauner und Ludwig Linseis. - Foto: Stadt Landshut
Landshut - pm (14.02.2026) Unter der Leitung von Simon Neudecker vom Sachgebiet Geoinformation und Vermessung haben sich die Feldgeschworenen der Stadt Landshut am Dienstag zu einer Arbeitssitzung im Rathaus II getroffen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Neuwahl des Obmanns, seines Stellvertreters sowie eine Neuernennung. Das Amt des Obmanns bekleidet künftig Alois Luger.
Er folgt auf Heribert Dettenkofer, der seit 2005 als Feldgeschworener aktiv war und auf eigenen Wunsch um die Entlassung aus dem Dienst gebeten hatte. Zum Stellvertreter wurde Johannes Neuner gewählt. In ihren neuen Funktionen sind Luger und Neuner die Sprecher der Feldgeschworenen und vertreten diese bei gemeinsamen Angelegenheiten. Der Obmann ist zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen den Feldgeschworenen und der Stadtvermessung. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Neu im Kreis der Feldgeschworenen ist außerdem Ludwig Linseis. Derzeit sind somit insgesamt acht Feldgeschworene im Stadtgebiet im Einsatz.
Das Ehrenamt ist eines der ältesten noch erhaltenen Ämter der kommunalen Selbstverwaltung. Die Ursprünge des Feldgeschworenenamts lassen sich über 500 Jahre zurückverfolgen. Die Details sind heute im Bayerischen Abmarkungsgesetz aus dem Jahre 1981 geregelt. Feldgeschworene, die auf Lebenszeit bestellt werden, üben ein kommunales Ehrenamt aus. Sie erfüllen wichtige Aufgaben und sind zur äußersten Verschwiegenheit verpflichtet. Die Haupttätigkeit ist die Mitwirkung bei Katastervermessungen des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Verantwortlich für den Feldgeschworenendienst im Stadtgebiet ist das Baureferat, Sachgebiet Geoinformation und Vermessung.
Versammlungsleiter Simon Neudecker bedankte sich abschließend im Namen der Stadt für die gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft, dieses Ehrenamt stets zuverlässig auszuüben.

