Landshut - pm (01.09.2026) Die Stadtratsfraktion der Grünen hat einen Berichtsantrag zum Hitzeschutz in öffentlichen Einrichtungen und für die Beschäftigten der Stadt Landshut eingebracht. Ziel ist ein umfassender Überblick über die Auswirkungen der Hitzeperioden im Sommer 2026 sowie über bestehende und geplante Schutzmaßnahmen. „Hitzewellen sind längst keine Ausnahme mehr, sondern eine direkte Folge der Klimakrise!"
"Sie belasten besonders Kinder, ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit Vorerkrankungen und viele Beschäftigte. Deshalb müssen wir wissen, wie gut Landshut darauf vorbereitet ist und wo Handlungsbedarf besteht", erklärt die Grünen-Fraktion.
Die Verwaltung soll über die Situation in Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Verwaltungsgebäuden und weiteren kommunalen Einrichtungen berichten. Dabei geht es unter anderem um Raumtemperaturen, mögliche gesundheitliche Belastungen sowie bestehende Maßnahmen zur Verschattung, Kühlung und natürlichen Klimatisierung.
Auch die Auswirkungen auf Beschäftigte sollen dargestellt werden, sowohl in Innenräumen als auch im Außendienst, etwa im Stadtgartenamt, Bauhof, Tiefbauamt oder der Stadtreinigung. „Wer bei großer Hitze arbeitet, braucht wirksamen Schutz. Dazu gehören angepasste Arbeitszeiten, ausreichend Trinkwasser, Pausen und Sonnenschutz. Gleichzeitig müssen öffentliche Gebäude auch bei extremen Temperaturen sichere Aufenthalts- und Arbeitsorte bleiben", betonen die Grünen.
Neben einer Bestandsaufnahme soll die Verwaltung aufzeigen, welche kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen bereits umgesetzt wurden oder geplant sind. Dazu zählen bauliche Anpassungen, organisatorische Maßnahmen sowie die Weiterentwicklung kommunaler Hitzeschutzkonzepte. „Der Stadtrat braucht eine fundierte Grundlage, um rechtzeitig die richtigen Entscheidungen für den Schutz der Bevölkerung und der Beschäftigten zu treffen. Mit der neuen KommKlimaFöR 2026 stehen dafür zudem zusätzliche Fördermöglichkeiten zur Verfügung", so die Grünen abschließend.

