Landshut - pol (17.12.2023) Am Samstag, 16. Dezember, sollte gegen 18:15 Uhr es am Landshuter Bahnhof zu einem illegalen Verkauf von zwei Zwergpudel-Welpen kommen. Die Täter ahnten zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht, dass es sich bei der vermeintlichen Käuferin um eine Tierschutzaktivistin handelte, welche vorab die Polizei informierte. Vor Ort konnten die beiden Täter, eine 31-jährige Frau und ein 37-jähriger Mann aus Ungarn gestellt werden.
Bei der Kontrolle konnten im Auto drei Hundewelpen, sowie dazugehörige EU-Tierimpfpässe aufgefunden werden. Bei einer genaueren Kontrolle konnten die Impfnachweise als Fälschungen identifiziert werden. Gegen die Täter wurde ein Verfahren wegen des besonders schweren Falls der Urkundenfälschung, sowie diverser Ordnungswidrigkeiten nach dem Tierschutzgesetz, Tiergesundheitsgesetz u.a. eingeleitet.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden die Tatverdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Bezahlung einer Sicherheitsleistung im 4-stelligen Bereich wieder entlassen. Die Hunde wurden in einem Tierheim untergebracht, wo deren Gesundheitszustand überprüft und überwacht wird, bis diese neue (legale) Besitzer gefunden haben.

