Landshut - pm (09.02.2026) Auf dem ehemaligen Hitachi-Gelände, auf dem künftig Wohnbebauung entstehen soll, wurden bei Untersuchungen PFAS-Altlasten im Boden festgestellt. Die Stadt hatte das Areal teilweise erworben und untersucht es seit 2023 schrittweise, nachdem bei einer Grundwassermessstelle leichte Überschreitungen gemessen worden waren.
Weitere Bohrungen und Bodenproben führten nun zur Entdeckung flächig erhöhter Belastungen sowie eines „Hotspots“ mit hohen PFAS-Werten, die sowohl innerhalb als auch außerhalb einer bestehenden Schutzwand liegen.
Eine abschließende Bewertung ist noch nicht möglich, da der belastete Bereich derzeit weiter abgegrenzt wird. Das gesamte Gelände wird dazu mit zusätzlichen Bohrungen sondiert. Außerdem wird eine neue Messstelle eingerichtet, um das Grundwasser im Abstrombereich zu überprüfen. Bisher wurden dort keine Belastungen festgestellt, Ergebnisse werden bis Ende des ersten Quartals erwartet.
Die Stadt Landshut wird die Anwohnerinnen und Anwohner umgehend informieren, sobald die Ergebnisse der Grundwasser-Untersuchungen vorliegen.

