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Neue Intensivstation an der LA-Regio Klinik Landshut-Achdorf eröffnet

Einweihung Intensiv 2

Die neuen Räumlichkeiten der Intensivstation bieten mehr Komfort und Sicherheit für die Patienten und modernste Medizintechnik für die Mitarbeitenden.

Landshut - pm (24.09.2026) Bereits zu Baubeginn im Herbst 2023 war der September des laufenden Jahres als Eröffnungszeitpunkt für die neue Intensivstation an der LA-Regio Klinik Landshut-Achdorf ausgegeben worden. Dass der 21 Millionen Euro teure, lichtdurchflutete, modern ausgestattete und mit 16 Einzelzimmern der Intensiv- und vier Zweibettzimmern der Überwachungsstation versehene Neubau eine derartige Punktlandung hinlegte, war indes dem Zusammenwirken und der Leidenschaft aller Beteiligten zu verdanken.

Welch enormen Mehrwert die seit Juli 2019 geplante neue Heimat der Intensivpflege am Achdorfer Weg für die Gesundheitsversorgung in der Region Landshut mit Inbetriebnahme im Oktober einnehmen wird, bewies auch die Anwesenheit des Stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger.

Dieser nahm in seiner Ansprache an die anwesenden Ehrengäste und Mitarbeitenden Bezug auf die laufenden Dauerdebatten rund um das Gesundheitswesen und sprach angesichts dessen ein großes Lob an die Verantwortlichen der LA-Regio Kliniken aus, ihre Karten zum Wohle der Region Landshut zusammengelegt zu haben. „Hier wurde nicht beklagt, was nicht geht, sondern gemeinsam angepackt. Die Fusion der Krankenhäuser von Stadt und Landkreis hat neue Möglichkeiten eröffnet, die Versorgung bezahlbarer und besser zu machen, anstatt sich gegenseitig hochzurüsten und finanziell zu schwächen. Diese neue Intensivstation ist ein konkretes Beispiel, dass die Großregion Landshut im Rahmen der Möglichkeiten auf dem richtigen Weg ist“, prognostizierte der Stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister. Das Geld des Freistaates Bayern sei in der Gesundheitsversorgung am besten angelegt, nun läge es an den hervorragenden Ärzten und Pflegekräften, die Intensivstation und das gemeinsame Unternehmen mit Leben zu füllen.

Aiwangers Worten schloss sich Landrat und Verwaltungsratsvorsitzender Alfred Holzner an und bezeichnete die Eröffnung als erfreulichen Tag für alle Bürger, durch den die Qualität der medizinischen Versorgung in der Region weiter steigt: „Der Bau steht sinnbildlich für die Zukunft der Versorgung, das Gebäude ist jedoch nur der Rahmen. Entscheidend sind vielmehr die menschliche Kompetenz und Zuwendung, die an den LA-Regio Kliniken in höchstem Maße vorhanden sind.“ Die neue Intensivstation am Standort Landshut-Achdorf bietet dabei in den hell und freundlich gestalteten Räumlichkeiten mehr Komfort und Sicherheit für die Patienten, aber auch ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden.

Einweihung Intensiv 1

Die Ehrengäste und Verantwortlichen durchtrennten im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Intensivstation an der LA-Regio Klinik Landshut-Achdorf symbolisch ein Band. - Foto: Daniela Lohmayer

Auch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) – vertreten durch Peter Lechner, Referatsleiter für Krankenhausfinanzierung und -förderung für Südbayern – fand nur lobende Worte für die Entwicklung und Zusammenarbeit im Rahmen der neuen Trägerstruktur. „Die Intensivstation wird dabei als deutliche Verbesserung der Versorgung in der gesamten Region spürbar sein“, erläuterte Lechner und wagte einen Blick in die Zukunft, die weitere laufende und anstehende Bautätigkeiten an den Standorten der LA-Regio Kliniken bereithält. Für ein ebenso reibungsloses Gelingen brauche es hierfür ein weiterhin enges Zusammenwirken des Freistaates und der Kommunen bei der Krankenhausfinanzierung.

Eröffnet hatte die feierliche Veranstaltung Jakob Fuchs, Vorstand der LA-Regio Kliniken, mit einer umfassenden Begrüßung, die auch diejenigen explizit würdigte, die im Laufe der Planung und des Baus entscheidend beteiligt waren. Beispielhaft nannte er hierfür die anwesenden Peter Dreier, Landrat des Landkreises Landshut a.D. sowie Pflegedirektor René Marx mit dem gesamten Team der Pflege an den LA-Regio Kliniken. Ferner präsentierte er einige Funfacts zum nun abgeschlossenen Projekt, das unter anderem über 73 Kilometer Kabel, 1.400 Kubikmeter Beton und 8.000 Quadratmeter Gipskartonwände und -decken verfügt. Abschließend lobte jener alle beteiligten Ärzte und Pflegekräfte der Intensivstation, die gemeinschaftlich das Konzept und die Umsetzung begleitet hatten.

Im Namen der verantwortlichen Kliniken des Hauses betonte Prof. Dr. Martin Anetseder, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin am Standort Landshut-Achdorf, die besondere Bedeutung des Projekts. Gemeinsam mit Prof. Dr. Julinda Mehilli, Chefärztin der Medizinischen Klinik I, leitet er die interdisziplinäre Intensivstation. „Gedanklich habe ich bereits seit 2016 an diesem Projekt gearbeitet“, erklärte Anetseder. „Hier kommen modernste Technik, höchste fachliche Kompetenz und die notwendige Menschlichkeit zum Wohle unserer Patienten zusammen.“ Die Planung profitierte zudem von den Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Corona-Pandemie. Während der gesamten Bauphase wurde das Projekt kontinuierlich evaluiert und an neue Anforderungen angepasst. Dadurch konnten unter anderem bauliche Optimierungen zur isolierten Nutzung einzelner Bereiche umgesetzt und die neuesten Standards in Medizin, Pflege und Technik integriert werden. Das Ergebnis ist eine hochmoderne Intensivstation, die eine noch individuellere und patientenorientiertere Intensivtherapie ermöglicht.

Als Vertreter der Gewerke und beteiligten Unternehmen schloss Christian Hargasser, Leiter Bau und Technik an den LA-Regio Kliniken Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg, den Reigen der Redner mit einer kurzweiligen Auflistung der individuellen Leistungen, die für punktgenaue Fertigstellung vonnöten waren. Er lobte in diesem Zuge das stets große Verständnis und den Gleichmut der Mitarbeitenden in Bezug auf den entstandenen Baulärm und weitere Einschränkungen während der vergangenen drei Jahre. Alle verband dabei die Leidenschaft für ein gemeinsames Ziel anstatt nur Dienst nach Vorschrift zu leisten. Die Räumlichkeiten erhielten anschließend noch den christlichen Segen vonseiten der Krankenhausseelsorge, ferner wurde ein Band zur symbolischen Eröffnung der Intensivstation durchtrennt und die Anwesenden ließen den feierlichen Nachmittag bei Rundgängen, Häppchen und Netzwerkgesprächen ausklingen

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