
Sachkundig und spannend brachte Dr. Thomas Stangier den Besuchern die Entwicklung der Keramik Walter Heufelders dar. - Foto Anke Humpeneder-Graf
Landshut – pm (03.06.2026) Zahlreiche Keramikfreunde haben die Einladung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut angenommen und kamen, um sich durch die Ausstellung von Walter Heufelder führen zu lassen. Dr. Thomas Stangier, stellvertretender Leiter der Museen der Stadt Landshut, hatte die Ausstellung zum 100sten Geburtstag des Keramikers kuratiert und führte kundig die interessierten Besucher durch die Werkschau im KOENIGmuseum.
Anhand der Objekte Heufelders seit 1955 legte er die Geschichte der Nachkriegskeramik anschaulich dar und zeichnete deren Weg zur Studiokeramik nach. Nach dem zweiten Weltkrieg ging es in der Keramik nicht mehr in erster Linie darum, eine Form für den Gebrauch herzustellen, sondern als Träger einer gewissen Bedeutung.
Vor den aufmerksamen Zuhörern zeigte er Heufelders Meisterschaft in Glasur und Gefäßaufbau, von den frühen Kristallglasuren bis zu Gefäßmontagen, wo die Besucher in der Ausstellung Diskus- und Balusterformen, Kegelstümpfe bis hin zu den Pyramidenformen der 90er Jahre erwarteten.
Prof. Dr. Axel Hostege bedankte sich beim Referenten und ebenfalls bei den vielen Teilnehmern und lud zum anschließenden Stehempfang des Freundeskreises ins Museumsfoyer.

