Landshut - hs (06.07.2026) Helle Aufregung rund um das Landshuter Klinikum gegen 13.15 Uhr. Zahlreiche Polizeifahrzeuge standen vor dem Klinikeingang und auf der Parkanlage vorm Klinikum. Besucher des Klinikums berichteten von Polizeikräften mit Maschinenpistolen. Auf dem Hubschrauber-Landeslatz des Klinikums wurden einige Polizeiexperten abgeseilt. Was war passiert? Ein JVA-Häftling, der zur Behandlung im Klinikum war, soll versucht haben zu flüchten. Angeblich war sogar eine Geiselnahme im Spiel.
Schüsse sind keine gefallen. Der JVA-Häftling konnte wohl letztendlich friedlich festgenommen werden. Er wurde, an einen Rollstuhl gefesselt vom Hubschruberlandeplatz aus wegeflogen. Allein aus München waren ca. zehn Polizei-Fahrzeuge, alle schwarz mit Blaulicht, zum diesem Einsatz nach Landshut mit hoher Geschwindigkeit gekommen.
Im Bericht des Polizeipräsidium Niederbayern heißt es: Heute Nachmittag (06.07.2026) kam es im Bereich Professor-Buchner-/Robert-Koch-Straße zu einem größeren Polizeieinsatz.
Ein Insasse der Justizvollzugsanstalt Landshut, der derzeit eine mehrjährige Haftstrafe verbüßt, musste aufgrund eines Notfalles intensivmedizinisch behandelt werden. Nachdem Anhaltspunkte für einen möglichen Befreiungsversuch bestanden, sind unter Einsatzleitung der Polizeiinspektion Landshut entsprechende Vorkehrungen bis zur Rückverlegung in eine bayerische Justizvollzugsanstalt getroffen worden. Der Einsatz wurde gegen 15 Uhr beendet. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.

