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Landschaftspfleger auf erfolgreichem Kurs trotz stürmischer See

Landschaftspflegeverband

Ein umfangreiches Maßnahmenpaket konnten die Verantwortlichen des Landschaftspflegeverbandes Landshut bei ihrer Mitgliederversammlung vorstellen.

Landkreis Landshut – pm (17.03.2026) Ein „kleines Jubiläum“ konnte der Landschaftspflegeverband Landshut (LPV) kürzlich feiern – die zehnte Mitgliederversammlung dieses erfolgreichen Zusammenschlusses aus Landkreisen, Gemeinden und weiteren Akteuren, die sich den Erhalt und die Entwicklung des Natur- und Kulturraumes sowie der Artenvielfalt in der Region Landshut zur Aufgabe gemacht haben.

Die Vorsitzenden, Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz, begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Essenbach – angeschlos- sen von einer Gedenkminute für den unerwartet verstorbenen Albert Maier: Ein Vorstandsmitglied der ersten Stunde, der sich vor allem der Welt der Bienen und Imkerei verschrieben hatte und den LPV immer mit wertvollem Rat zur Verfügung stand.

Der LPV-Geschäftsführer, Tobias Lermer dankte den scheidenden Vorsitzenden, die ja beide nicht mehr für ihr politisches Amt kandidiert hatten, für die jahrelange Unterstützung: „Sie hatten immer Vertrauen in uns und unsere Arbeit und wir haben miteinander unsere Projekte angeschoben. Genau deshalb ist unser LPV auch so gut aufgestellt.“

Die finanziell schwierige Lage bei der LNPR-Förderung bleibt aber bestehen, denn auch in diesem Jahr ist mit weniger Fördermitteln seitens des Freistaates Bayern zu rechnen. Dennoch werden natürlich die laufenden Pflegemaßnahmen weiter umgesetzt und die gute Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren aus Land- und Forstwirtschaft, Behörden und Interessensverbänden ausgebaut. Zusätzliche Projekte wie Kartierungen außerhalb der Wiesenbrütergebiete, Flächenerwerb oder Heckenpflege wurden gestrichen. Weiterhin berichtete Lermer, dass die Antragstellung immer komplizierter werde: „Die Bürokratie nimmt weiter zu.“

Dennoch: Der LPV hat das Beste aus dieser Situation gemacht und weitere Einkommensquellen auf- getan. So konnte das Projekt „Oxen in der Landshuter Ochsenau“ zunächst dank Überbrückung durch Ersatzgelder der Stadt Landshut weiterlaufen, die Ochsen die Flächen natürlich beweiden. Zwischenzeitlich haben die LPV-Verantwortlichen Mittel des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) in diesem Zusammenhang in die Region holen können.

Dank des Teilprojekts „Fledermausschutz durch Kuh und Co.“, können die Ochsen nicht nur im bishe- rigem, etwa drei Hektar großem Teilareal in der Ochsenau bleiben, sondern das Projekt sogar ausgeweitet werden. Hintergrund: Fledermäuse gehören zu den besonders geschützten Arten, viele von ihnen stehen auf der „Roten Liste“. Das Projekt des BfN will nun herausfinden, ob sich eine großflächige Rinderbeweidung positiv auf die gefährdeten Arten und deren Bestand auswirken kann. Dank einer 97-prozentigen Förderung werden nun u.a. Flächen in der Ochsenau angepachtet, die Weideausstattung finanziert. Die Laufzeit ist vorerst auf fünf Jahre befristet und die Fördersummer beträgt laut dem Bescheid knapp 700.000 Euro. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich diese Maßnahmen sehr positiv auf das gesamte Naturschutzgebiet auswirken werden,“ sagen die Verantwortlichen. Der bisherige Gebietsbetreuer für das Isarmoos, Manfred Röslmair, wird zu diesem Vorhaben als Projektmanager zusätzlich mit einer 50 Prozent-Stelle angestellt.

Eine unerwartete Unterstützung erwartet den LPV aus Italien, wie der stellvertretende Geschäftsführer Helmut Naneder berichtete. Die „Fondazione Capellino“, eine Stiftung von Almo Nature, eines international bekannten Futtermittelherstellers für Hunde und Katzen, ist durch die intensiven Bemühungen zum Erhalt der Laubfrösche auf den LPV Landshut über den DVL (Deutscher Verband für Landschaftspflege) aufmerksam geworden.

Der Großteil der Gewinne aus der Herstellung und dem Vertrieb von Tierfutter gibt die Stiftung an gemeinnützige Projekte zum Natur- und Artenerhalt weiter. So waren die LPV-Verantwortlichen bereits seit geraumer Zeit mit der Stiftung in Kontakt, auch die LPV-Kollegen aus Kelheim und Regens- burg haben bereits nach eigener Aussage hervorragend mit der Stiftung im Sinne des Naturschutzes zusammengearbeitet.

Nun soll ab 2026 bis vorab 2027 auch der Talraum der Großen Laaber im Bereich Pfeffenhausen und Rottenburg für verschieden Artengruppen wie seltene Libellen, Amphibien und Heuschrecken den Erhalt des Laubfrosches aufgewertet werden. „Das einst weitläufig vorhandene, artenreiche Grün- land soll in Teilbereichen durch standortgerechte Einsaat wiederhergestellt und geeignete Laichgewässer angelegt werden und so ,beispielsweise dem Laubfrosch, geeignete Laichhabitate zu bieten. Davon werden aber auch viele andere Arten profitieren und sich hier ansiedeln“, so Helmut Naneder. Seitens der Stiftung „Fondazione Capellino“ ist es mittelfristiges Ziel, das aktuell breite Engagement in Form weiterer Biotop-Verbundprojekte in Bayern und Europa weiter erfolgreich auszudehnen.

Im weiteren Verlauf gingen Lermer und Naneder auf die vielen verschiedenen Teilprojekte des LPV und ihren positiven Einfluss auf die Natur- und Artenvielfalt ein. Dank schonender Pflegeaktivitäten im Bereich des Wiesenbrütergebietes im Isarmoos konnten hier wieder Vorkommen gefährdeter Arten wie dem Großen Brachvogel und Kiebitz, aber auch verschiedener seltener Heuschrecken, Falter, Amphibien und Reptilien gesichert werden. Auch die Pflege vieler verschiedener Kleinflächen, die nur in Handarbeit gemäht werden können, wurde so bewerkstelligt und so seltene Pflanzenarten in ihrem Bestand erhalten und gestärkt.

Laichplatzsanierungen für Fischarten wie Nase und Barbe, die Anlage und Pflege von Amphibien- Laichbiotopen und die Beratungen zum Schutz von Fledermäusen wurden ebenfalls als erfolgreiche praktische Naturschutzprojekte vorgestellt.

Wie schon im Vorjahr konnte der LPV über weiterhin steigende, sechsstellige Einnahmen aus dem wirtschaftlichen Bereich berichten. „Schwerpunkt des Engagements waren 2025 wieder die Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH und vor allem mit Tennet im Rahmen des Südostlink. Hier konnten deutliche zusätzliche Einnahmen aus Ausgleichsflächenanlage- und pflege im Isarmoos und auch im Bereich der Stadt Landshut erzielt werden. Damit können wir unseren Verband gerade in Zeiten knapper Fördermittel weiterhin für die Zukunft stärken“, berichtete Naneder.

Wie es für den Landschaftspflegeverband Landshut weitergeht und welches Aufgabenspektrum die- ser bedienen kann, das ist stets von der Finanzierung durch staatliche Fördermittel abhängig. Durch den Ausbau des wirtschaftlichen Betriebes und der übersichtlichen Struktur steht der LPV Landshut jedoch auf einer soliden finanziellen Basis.

Deshalb steht fest, dass die wiederkehrenden Pflegemaßnahmen, das Amphibienhilfsprogramm, das Ochsen-Beweidungsprojekt und die Anlage von Blumenwiesen und Streuobstwiesen auch in Zukunft erfolgreich weitergeführt werden können.

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