Am Sonntag fand die Infoveranstaltung zu den Veränderungen in der Evangelischen Gnadenkirche in Auloh nach dem Gottesdienst statt. Viele nutzten die Gelegenheit, stellten Fragen und kamen mit den Verantwortlichen des Jugendwerks ins Gespräch.
Landshut – pm (10.06.2026) Beim Gottesdienst für Groß und Klein am 7. Juni in der Gnadenkirche Auloh stand das Thema „Du gehörst dazu“ im Mittelpunkt. Zahlreiche Familien, Kinder und Gemeindemitglieder kamen zusammen, um einen lebendigen und generationsübergreifenden Gottesdienst zu feiern, der von Religionspädagogin Monika Haberl gestaltet wurde. Ein besonderer Höhepunkt war die Taufe eines jungen Gemeindemitglieds, bei der deutlich wurde, wie wichtig jeder Einzelne für die Gemeinschaft ist.
Passend dazu konnten alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher aktiv werden: Jede und jeder gestaltete ein eigenes Puzzleteil. Zusammengesetzt entstand daraus ein Kreuz, das dem Taufkind als bleibende Erinnerung mitgegeben wurde.
Im Anschluss lud die Gemeinde zum Kirchencafé im Freien ein. In offener und geselliger Runde fand dort auch eine Informationsveranstaltung zum Projekt „Junge Kirche“ statt. Das Jugendwerk des Dekanats Landshut, vertreten durch Dekanatsjugendreferentin Sabrina Schmidt, stellte die geplanten Entwicklungen rund um die Gnadenkirche vor. Auch Jugendliche aus der Dekanatsjugendkammer standen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Der Austausch zwischen Gemeinde und Jugendwerk wurde von allen Beteiligten als sehr wertvoll erlebt und soll auch in Zukunft eng und vertrauensvoll weitergeführt werden.
Mit der „Jungen Kirche“ entsteht in Auloh ein neuer Schwerpunktort für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Dekanat. Die bisher auf verschiedene Standorte verteilten Angebote werden gebündelt und weiterentwickelt. Gleichzeitig bleibt die Gnadenkirche bewusst ein kirchlicher Raum. Ziel ist es, Glauben, Begegnung und Gemeinschaft weiterhin sichtbar und erlebbar zu machen.
In den kommenden Monaten werden die Räume der Gnadenkirche renoviert und für die neue Nutzung vorbereitet. Dabei soll mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln eine gute und nachhaltige Lösung geschaffen werden. Im Herbst zieht das Jugendwerk in die Gnadenkirche ein. Parallel dazu sind Jugendliche, Gemeindemitglieder und Menschen aus dem Stadtteil eingeladen, ihre Ideen einzubringen und die Zukunft dieses Ortes aktiv mitzugestalten.
Die Vision: ein offenes Haus für alle Generationen – ein Ort zum Spielen, Reden, Glauben und Feiern, der weit über die Gemeinde hinaus in den Stadtteil hineinwirkt.

