
Hubert Aiwanger, geboren am 26. Januar 1971 in Ergoldsbach, verstorben am 4. November 2026 in Berlin - Foto: W. Götz
Berlin/Niederbayern/Rahstorf - hs (04.11.2026) Hubert Aiwanger (55) wurde am heutigen Mittwochabend tot im Berliner Hotel "Neuer Fritz" (Friedrichstraße, Berlin Mitte) aufgefunden. Bei der Eröffnung des neuen Berliner Hauptstadtbüros der Freien Wähler fehlte er entschuldigt, weil es ihm angeblich nicht gut gehe. Hubert Aiwanger, geboren am 25. Januar 1971, war daheim in Rahstorf, ein Teilort der Stadt Rottenburg.
Mit seiner Lebensgefährtin Tanja Schweiger (48), Landrätin in Regensburg, hat er zwei Söhne (14/12). Er war Vorsitzender der Freien Wähler seit 2006, Bayerns Wirtschaftsminister und seit 2024 stellvertretender Ministerpräsident. Im Stimmkreis Landshut war er zuletzt (seit 2023) der direkt gewählte Landtagsageordnete.
Ansonsten galt Aiwanger als leidenschaftlicher Jäger. Mit dem neuen Hauptstadtbüro wollte er seine Partei gezielt auf den Bundestagswahlkampf für 2028 vorbereiten. Studiert hat er an der Freisinger Hochschule Weihenstephan Landwirtschaft mit dem Abschluss Agraringenieur. Auf lokaler Ebene war Aiwanger Kreisrat im 164.00 Einwohner großen Landkreis Landshut vertreten.
Die Staatanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren für die mögliche Todesursache eingeleitet, um auch Fremdverschulden auszuschließen. Die Berliner Gerichtsmedizin untersuchten später das Hotelzimmer im dritten Stock.
In Landshut hat MdL und Staatsminister Hubert Aiwanger zuletzt am 27. September an der Trauerfeier für den verstorbenen Alt-Oberbürgermeister Josef Deimer und danach am Requiem in St. Martin zusammen mit Ministerpräsident Markus Söder teilgenommen.

