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Kreisjugendring, KAB & SPD: Verleihung des Bürgerpreises 2024 des Bayer. Landtags

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v. l.: Sarah Meier, Martin Wagner (beide vertraten den KJR), MdL Ruth Müller SPD, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Nicole Polleichtner KAB, Andreas Tausch SPD Waldkirchen und Vizepräsident des Landtages MdL Markus Rinderspacher SPD - Foto: Karin Hagendorn

Niederbayern -pm (23.10.2024) Eingeladen zur Verleihung des Bürgerpreises 2024 des Bayerischen Landtages wurden die Organisatoren der diesjährigen zwei großen Demokratieveranstaltungen im Landkreis Freyung-Grafenau.

Zum einen der Kreisjugendring Freyung, Organisatoren des „DEMOkratie4all“-Festivals in Röhrnbach im Mai 2024, vertreten durch Martin Wagner und Sarah Meier. Zum anderen die Veranstalter der „NIE WIEDER IST JETZT“ Demonstration in Waldkirchen im Februar dieses Jahres, vertreten durch Nicole Polleichtner, Diözesansekretärin KAB Freyung und Andreas Tausch, SPD Ortsvorsitzender Waldkirchen. Der Bürgerpreis 2024 stand unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt! Ehrenamtliches Engagement für Vielfalt, Zusammenhalt und Demokratie“.

Schon im Motto Gleichheit mit der Demo in Waldkirchen zeigt sich die Wertschätzung der Organisatoren zur Demo durch den Bayerischen Landtag, die in der Einladung zu dieser Bürgerpreisverleihung geführt hat. In ihren Grußworten stellt Landtagspräsidentin Ilse Aigner das bürgerschaftliche Engagement und die Erinnerungskultur in Deutschland heraus. Sie betonte die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Einsatzes für den Zusammenhalt und die Demokratie. Wörtlich sagt sie „Demokratie lebt von den Menschen, die unser Gemeinwesen als ihre ureigene Aufgabe sehen und erkennen“ und weiter „wer nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, ebnet den Weg für die nächsten Verbrechen“. Ganz wichtig betonte sie dabei „dem Erstarken von radikalen Kräften sind auch die Debattenverschiebungen angestoßen worden.

Da ist die Rede von einem Schuldkult, einer erinnerungspolitischen Wende um 180 Grad. Der Nationalsozialismus wird in seiner historischen und gesellschaftlichen Relevanz entstellt, und der Holocaust wird relativiert oder vielleicht sogar verneint. Und diese Denke, meine Damen und Herren, da kann ich eigentlich nur eines sagen, diese Denke ist ewig gestrig, sie ist manipulativ und letztendlich auch demokratieschädigend“.

Mit dem Bürgerpreis 2024 geehrt wurden mit Platz 1 der Erinnerungsort BADEHAUS (Wolfratshausen/Oberbayern),

mit Platz 2 „Nie Wieder!“ – Ein Inklusionsprojekt der Lebenshilfe im Landkreis Miltenberg e.V. (Elsenfeld/Unterfranken)

und Platz 3 "Alef-Bet - das Alphabet der Erinnerungskultur" (Strullendorf/Oberfranken).

Besonders während der Preisverleihung für das Inklusionsprojekt der Lebenshilfe wurden viele Emotionen sichtbar. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, das Thema Euthanasie und die damit verbundenen Verbrechen des Dritten Reiches sensibel und verantwortungsvoll aufzuarbeiten – gerade im Hinblick auf die heutigen Bemühungen um Inklusion und den Umgang mit behinderten Menschen. Das Projekt der Lebenshilfe zeigt eindrucksvoll, wie ein respektvoller und positiver Umgang mit Menschen, die damals als mögliche Opfer galten, gelingen kann.

Die ganze Preisverleihung ist als Video auf den Seiten des Bayerischen Landtages zu finden. Im Nachgang bestand die Möglichkeit eines Austausches mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner, den anwesenden Landtagsabgeordneten und vor allem mit den Preisträgern und ihren mitangereisten Mitstreitern. Im persönlichen Gespräch wurden die anwesenden AFD-Abgeordneten nach ihren Gefühlen während der Veranstaltung gefragt, vor allem während der Grußworte von Ilse Aigner.

Schockierend findet Andreas Tausch, die Aussage „Ich habe mich nicht angesprochen gefühlt“ von Katrin Ebner-Steiner. Für Andreas Tausch ein Beweis, wie wichtig die Worte von Ilse Aigner sind. „Wenn selbst klare Aussagen gegen das Vergessen und gegen jede Form der Relativierung der nationalsozialistischen Verbrechen nicht bei allen Abgeordneten ankommen, zeigt das, wie notwendig es ist, weiter aufzuklären und gegen rechtsextreme Tendenzen anzukämpfen und für echte Demokratie zu kämpfen“ erklärt Tausch.

Weiter gibt er zu bedenken, „auch wer demokratisch gewählt ist, hat nicht den Anspruch alles Tun und Handeln als demokratisch legitimiert darzustellen“. Abseits der politischen Differenzen zeigte sich jedoch vor allem der Stolz und die Dankbarkeit der Preisträger, deren Engagement für Erinnerungskultur und demokratische Werte durch den Bürgerpreis gewürdigt wurde. „Es ist schön zu sehen, dass unser Einsatz gesehen und geschätzt wird,“ so einer der Beteiligten, des Lebenshilfe Projekts „und es motiviert uns, weiterzumachen.“

Hingewiesen sei noch auf die bevorstehenden Veranstaltungen im Herbst des Kreisjungendringes unter dem Motto „DEMOkratie4all“, zu finden unter www.demokratie4all.de. Ein Bild, das Kleidung, Person, Anzug, Mann enthält.

Beim „GetToGether“ mit Landtagspräsidentin und Landtagsabgeordneten, von links: Sarah Meier, Martin Wagner (beide vertraten den KJR), MdL Ruth Müller SPD, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Nicole Polleichtner KAB, Andreas Tausch SPD Waldkirchen und Vizepräsident des Landtages MdL Markus Rinderspacher SPD Fotografin: Karin Hagendorn

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