Landau - pm (12.03.2026) Bereits vor zwei Jahren genehmigte der Sozialausschuss des Bezirkstags von Niederbayern das Raumprogramm sowie den Kosten- und Finanzierungsplan für das geplante Wohnheim der Lebenshilfe Landshut e. V. für Menschen mit geistiger Behinderung mit 18 Plätzen in Landau an der Isar. Als förderfähige Kosten wurden seinerzeit rund 4,16 Millionen Euro anerkannt.
Die Förderung des Bezirks Niederbayern beträgt zehn Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr passt die Kostenobergrenzen regelmäßig an den Baukostenindex an. Zum 1. Februar 2026 wurden sie zuletzt auf 4.063 Euro pro Quadratmeter angehoben, um den gestiegenen Baukosten für besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderung Rechnung zu tragen.
Das Bauvorhaben der Lebenshilfe Landshut umfasst die Generalsanierung eines Bestandsgebäudes sowie die Errichtung eines Ergänzungsbaus. Im sanierten Bestandsgebäude entstehen zwölf Einzelzimmer, davon vier rollstuhlgerecht ausgestattet. Sämtliche Zimmer erhalten eine eigene Nasszelle mit Dusche, WC und Waschbecken und werden barrierefrei erschlossen. Darüber hinaus wird der Wohn- und Essbereich erweitert und erhält einen barrierefreien Zugang zu den Außenanlagen. Neben den Umbaumaßnahmen sind eine energetische Sanierung sowie Verbesserungen des Brandschutzes, der Elektroinstallation und des Schallschutzes vorgesehen.
In einem geplanten zweigeschossigen Ergänzungsbau entstehen sechs weitere Einzelzimmer mit jeweils eigener Nasszelle, davon zwei rollstuhlgerecht, sowie zusätzliche Personal- und Funktionsräume.
In seiner Sitzung am 12. März nahm der Sozialausschuss des Bezirkstags von Niederbayern die angepassten Kostenobergrenzen zur Kenntnis und stimmte dem sich daraus ergebenden erhöhten Förderbetrag für das Bauprojekt der Lebenshilfe Landshut zu. Der Zuschuss erhöht sich um 20.260 Euro auf nunmehr 463.780 Euro bei förderfähigen Gesamtkosten von 4.637.817 Euro.

