
v. l.: Oberarzt Wolfgang Sandtner, Alexandra Schembor, Koordinatorin von PMKD (Palliativmedizinischer Konsiliardienst), und Herzkissen-Spender Philipp. - Foto: Kerstin Petri
Landshut - pm (14.03.2026) Herzkissen sind kleine Begleiter aus Stoff durch schwierige Zeiten. Als bester Freund einer Brustkrebspatientin ist Philipp darauf aufmerksam geworden und beschloss, selbst welche herzustellen. 17 Stück übergab er nun an Wolfgang Sandtner, Oberarzt und Sektionsleiter Palliativ Care, der sie auf der onkologischen Station verteilt.
Die Kissen sind multifunktional: Durch ihre spezielle Form können sie unter den Arm geklemmt werden, um Schmerzen und Druck auf Operationsnarben nach Entfernung der Lymphknoten zu mindern. Sie können aber auch als Nackenkissen während der Chemobehandlung verwendet werden. Philipps Herzkissen haben zusätzlich noch eine Tasche, in die Kühlpads, Taschentücher oder Schokolade gesteckt werden können. „Was man eben gerade braucht“, so Sandtner.
„Meiner Freundin haben sie sehr geholfen und ich wollte auch anderen Betroffenen etwas Gutes tun“, sagt Philipp. Jedem seiner Herzkissen hat er einen Zettel beigefügt, auf dem steht: „Ich wünsche dir das Allerbeste, ganz viel Kraft, Zuversicht und Unterstützung. Mit diesem Kissen möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Behandlung ein wenig angenehmer zu machen und dich daran erinnern, dass es immer jemanden gibt, der an dich denkt.“ Sandtner bedankte sich bei der Übergabe beim Spender und sagte: „Herzkissen sind bei uns immer sehr willkommen. Sie werden schnell weg sein, denn der Bedarf ist da.“

