Landshut - pm (26.02.2026) Im Rahmen des bundesweiten Warnstreiks im ÖPNV kommenden Freitag und Samstag laden die Gewerkschaft ver.di und die in ihr organisierten Beschäftigten des Landshuter Verkehrsbetriebs die Fahrgäste und Bürgerinnen und Bürger aus Landshut zum Dialog: Am Samstag, 28. Februar stehen zwischen 10 Uhr und 13 Uhr die Streikenden am Rathaus* zum Austausch mit der Bevölkerung zur Verfügung: Sei es für Fragen zu den aktuellen Streiks oder der Arbeit im ÖPNV allgemein.
Ziel ist es, der Bevölkerung klarzumachen: Es geht nicht gegen euch. Doch die in den letzten Jahren extrem angestiegene Belastung im Verkehrsbereich ist so dauerhaft einfach nicht weiter zu stemmen. Streiks im Nahverkehr können den Alltag der Bürgerinnen und Bürger zum Teil sehr stark beeinflussen, da ein funktionierender ÖPNV ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist. Umso wichtiger ist es also, dass sich auch morgen noch genügend Menschen finden, die trotz der in den letzten Jahren gestiegenen Belastung bereit sind, einen Beruf im ÖPNV-Bereich zu ergreifen.
"Unser Hauptziel in den Tarifverhandlungen ist es, unseren Mitgliedern die dringend benötigte Entlastung und Lohnangleichung zu bringen. Ein guter Tarifabschluss hilft aber auch indirekt den Verkehrsbetrieben selbst, überhaupt neue Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Schon das zeigt, dass die Politik die verkehrsökologische Transformation in den letzten Jahren größtenteils verschlafen hat", sagt Nicolaus Riebl, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär.
Von 10 Uhr bis längstens um 13 Uhr am Rathaus Landshut

